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Die Mörder sind unter uns!

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Die Mörder sind unter uns!

Beitragvon Peter Scott » Donnerstag 6. April 2017, 16:40

Ungeheuerliches ist geschehen. Mitten unter uns. Ein Zeugnis heimtückischen Verrats, der nicht ungesühnt bleiben darf. Als in den frühen Morgenstunden des 5. April das bekannte Etablissement Zur Knospe beinahe vollständig einem Feuer zum Opfer fiel, wurde dies zunächst der sich ausbreitenden Unruhe in der Stadt zugeschrieben. Es sollte nicht das einzige Gebäude bleiben, welches in den folgenden Tage in Flammen aufging. Den Opfer des Feuers, durchgehend beliebte Bedienstete des Etablissements, wurde daher nicht die nötige Aufmerksamkeit zuteil, die ihnen gebührt hätte. Gab es doch wahrhaft genügend Brände zu löschen. So schien es zumindest. Denn mir liegen exklusiv Beweise vor, die ein wahrhaft düsteres Bild von den Zuständen in unserem geliebten Elysias zeigen. Hochverrat ist noch die geringste aller Anschuldigungen. Aber der Reihe nach.

Die Stadtwache hatte gewiss andere Probleme, als sich mit einem Brand in einem Bordell, noch dazu im Düsteren Viertel, zu befassen. Wir erinnern uns: Elysias insgesamt entging nur knapp einer Katastrophe. Noch immer ist er Ursprung der unnatürlichen Massenhysterie nicht geklärt. Doch die Krise scheint glücklicherweise überstanden und die Stadt steht stärker da denn je. Könnte man meinen.
Die Ermittlungen kamen in Fahrt, als Kapitan Samuel McAllister sich der Sache annahm. Wir erinnern uns: McAllister und seiner Truppe verdankten wir im Vorjahr ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Nämlich die Neutralisierung des gefürchteten Ritualmörders, der heute im Volksmund Der Schädelsammler geschimpft wird. Damals wie heute verweigert sich McAllister jeglichen Kommentars zu den Ermittlungen. Damals wie heute wohl auf Druck höherer Instanzen. Aber die Wahrheit ist wie ein Samenkorn. Begraben in Erde und Asche sucht sie sich ihren eigenen Weg ans Tageslicht, will gedeihen und in lichte Höhen wachsen, auf dass jedermann sie zur Kenntnis nehme. Sie möge den Ast bergen, der stark genug ist, solch ungeheuerliches Verbrechen an ihr aufgeknüpft zu tragen.

Die Wahrheit ist: Der Portus Felicitas ist nicht nur verantwortlich für den Brand! Nein, der Portus Felicitas hat die Bediensteten des Etablissements, die armen, unschuldigen Mädchen, erst gnadenlos massakriert und dann dem Feuer überlassen! Gewiss, um das teuflische Verbrechen zu verbergen. Eine Umhangfibel mit dem Zeichen der Templer, einem der Kirchenmörder im verzweifelten Todeskampf entrissen, legt Zeugnis ab von der Ungeheuerlichkeit der Kirche. Es lässt sich nur mutmaßen, weshalb der Portus gegen unschuldige Bewohner unserer Stadt mit einer solchen Dreistigkeit vorgeht. Ging etwa Alexandre Dupont, Kardinal des Portus und Besitzer des kürzlich eröffneten Saint Pécheur mit Mord und Totschlag vor? Demonstrierte der Portus mit seinen Templern auf ein Neues die Geringschätzung der fürstlichen Autorität und schwang sich eigenhändig zum Richter und zum Henker auf? Wie könnte man den ungeheuerlichen Überfall der Templer auf die Redaktion des Exile Chronologist während der letztjährigen Stadtratswahlen vergessen!

Es ist an der Zeit, mit aller Härte gegen den Wildwuchs des Portus Felicitas vorzugehen. Ihn auf das zurückzustutzen, was er einstmals war: Eine seelsorgerische Einrichtung. Auf ein Neues wurde der Beweis erbracht, dass alle weltliche Autorität der Kirche entzogen werden muss. Dem Fürstenhaus, und nur dem Fürstenhaus gebührt die Herrschaft über Elysias. Korruption und Machthunger haben aus der Kirche eine Zusammenkunft verschwörerischer Elemente werden lassen, die gegen die Interessen des Fürstenhauses und somit den Interessen der Stadt intrigieren. Der Portus maßt sich Rechtssprechung an, wo sie ihm nicht zusteht. Die Templer scheren sich nicht um die Exekutivgewalt, die alleine der Stadtwache zusteht. Das Blut Unschuldiger befleckt den unheiligen Weg, den sie,und mit ihr die ganze Kirche, beschreiten.

Es muss Konsequenzen geben! Die Bürger der Stadt verlangen es!

Lang lebe die Fürstin! Lang lebe Elysias!

P.S.
Peter Scott
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