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Richard Carlson - Der Rauf- und Trunkenbold

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Richard Carlson - Der Rauf- und Trunkenbold

Beitragvon Schreiberling » Sonntag 27. April 2014, 21:29

Persönliche Daten

Vollständiger Name:
Richard Carlson

Rasse:
Mensch

Unterart:
-

Geschlecht:
Männlich

Alter und ggf. Geburtsdatum, ggf. Geburtsort:
26 Jahre, geboren in Elysias

Herkunft:
Elysias

Gesinnung:
Neutral

Familienstand:
Ledig

Fraktionszugehörigkeit:
Bürgerliche

Beruf oder Tätigkeit:
Schläger, Türsteher, Tagelöhner, notfalls auch Dieb – er schlägt sich mit körperlicher Arbeit durch, die gerade benötigt wird.

Familienangehörige:
- auf Exile: Vater (in seinem 7. Lebensjahr mit einer Kellnerin durchgebrannt und aus der Stadt geflohen)
- tote: Mutter (in seinem 13. Lebensjahr an einer Lungenentzündung verstorben)


Aussehen

Größe:
1,81 Meter

Statur:
Breit gebaut und kräftig, wie es von einem Leben in harter Arbeit auf der Straße kommt

Haut:
Rau und narbig, leicht gebräunt und schwielige Hände voller Hornhaut

Haare:
Braun, unfrisiert, lang und schlecht gewaschen; ein Vollbart

Augenfarbe:
Braun-grün

Kleidung:
Ein grobes Hemd, eine braune Hose, feste Lederstiefel, darüber ein schlichter, abgewetzter dunkler Mantel

Besondere äußerliche Merkmale:
Eine feine Narbe, die sich über sein Gesicht zieht; das allgemein eher ungepflegte Äußere; eine durchweg kratzige Stimme

Ausrüstung:
Ein eiserner Schlagring; ein Kampfmesser; ein Holzknüppel an seinem Gürtel; ein Flachmann voll mit Schnaps; ein zusammengeknüllter Lederhut gegen brennende Sonne; zwei Mullbinden (kann man oft mal brauchen…)

Wertgegenstände:
Nicht vorhanden.


Charakter

Charaktereigenschaften und -merkmale:
Richard Carlson ist ein Mann, der auf der Straße aufgewachsen ist. Besondere Schulbildung hat er nie genossen, hohe Wissenschaften interessieren ihn einen Dreck. Seine Sprache ist rau, seine Umgangsformen ebenso.
Er ist ein Raufbold und ein Trinker und Raucher, ohne feste Anstellung, schlägt sich mit Gelegenheitsarbeiten durch und schläft mal hier, mal dort – in einem schlechten Gasthaus, bei Kumpels oder notfalls auf der Straße. Ein wirkliches Zuhause hat er nicht.
Wenn er einmal zu etwas Geld kommt, dann gibt er es für Schnaps oder Huren aus. Wozu auch sonst, alles andere hat eh keinen Sinn für ihn.
Freundschaften sind ihm wichtig, ohne sie ist es schwierig, überhaupt zurecht zu kommen – leider ist die Welt auch voller verräterischer Arschlöcher, die dir erst freundlich einen Schlafplatz anbieten und dann deine letzte Münze aus der Tasche rauben, wenn du erstmal pennst.
Mit Gewalt hat er nicht die mindesten Probleme, er ist damit aufgewachsen und hat schon verdammt viele Kämpfe durchgemacht. Die Straße härtet ab, man sieht so einiges Elend. Spaß macht es ihm aber nicht, seine Gegner zusammenzuschlagen – Richard ist kein Sadist. Rache hingegen ist ihm kein Fremdwort.
Er versucht einfach, sich in seiner harten Situation irgendwie durchzuschlagen und die einfachen Freuden auszukosten, die er erreichen kann.

Stärken:
- starker rechter Haken
- starker linker Haken
- passable Fingerfertigkeit als Taschendieb
- genügsam
- hart im Nehmen
- verliert sich nicht in nutzlosen Gedanken
- hat ein Gespür für Ärger und weiß, wann man lieber den Kopf einzieht
- Ahnung von Waffen

Schwächen:
- starker Trinker
- viel zu oft betrunken
- starker Raucher
- ungebildet
- dauerpleite
- obdachlos
- kein Benehmen
- ungepflegt

Vorlieben:
- Tabak
- Schnaps
- Huren
- ein Bett
- guter Stahl – man weiß nie, wann man ihm sein Leben anvertrauen muss

Abneigungen:
- Adel
- reiche Kaufmänner
- Schuldeneintreiber
- Stadtwachen
- Regen – der macht es widerlich, auf der Straße schlafen zu müssen
- Winter – eine verdammt harte Zeit

Fähigkeiten:
Richard ist nicht übernatürlich begabt. Er kann einfach nur gut zuschlagen und Leute irgendwie um ihr Erspartes bringen, um es dann zu versaufen.

Auffälligkeiten:
Er scheint fast ständig betrunken zu sein und seine Stimme ist kratzig vom Whiskey, den er so gern herunterkippt.

Kampfstil:
Richard kämpft direkt, hart und mit allen Mitteln. Wenn es zu einer Konfrontation kommt, will er nach Möglichkeit der sein, der als erstes zuschlägt.

Ängste:
Er fürchtet sich vor allem, was er nicht versteht, was Zauberei und Wesen sein können. Ständig ist er auf der Hut, nicht ausgeraubt oder abgestochen zu werden, und schläft deshalb unruhig. Auch mit der Stadtwache hat er so seine Differenzen, weshalb er die Gardisten wohl eher meidet.

Ziele:
Den nächsten Tag überstehen und nicht allzu nüchtern zu werden.

Meinung über die Wesen:
So viel Kontakt hat er mit ihnen nicht und kennt sie nicht besonders gut – sie sind undurchschaubar und deshalb gefährlich. Außerdem ist es doch nicht normal, Blut zu trinken oder sich irgendwie verwandeln zu können! Er hält lieber Abstand zu Wesen. Aber da er nicht allzu wählerisch ist, kann er sich notfalls auch kurzzeitig mit ihnen arrangieren.

Meinung über die Menschen:
Allesamt egoistische Drecksäcke. Aber irgendwie muss man mit ihnen zurechtkommen.

Vergangenheit:

Richard wurde im dunklen Viertel von Elysias geboren. Von der alten Welt weiß er nicht viel, und so wirklich interessiert es ihn auch nicht – Vergangenheit ist halt vorbei und deshalb nicht wichtig.
Seine Eltern waren beide keine Gewinner bei der Errichtung der Gesellschaft in Exile und wurden an den Rand gedrängt. Es gibt eben überall Herrscher und Beherrschte, und seine Eltern waren überall letzteres. Für eine ordentliche Erziehung von Richard fehlte ihnen Zeit und Geld; sein Vater hat es überhaupt nie versucht und sich lieber dem Alkohol hingegeben und seine Frustration an Kind und Frau ausgelassen. Diese Angewohnheit hat Richard sich früh von ihm abgeguckt.
Er spielte auf der Straße, da die elterliche Wohnung nicht allzu behaglich war, um es nett auszudrücken – und weil es im neuen Exile nicht wirklich viele Gleichaltrige gab, musste er sich eben mit Erwachsenen auseinandersetzen. Dass er hierbei ziemlich oft von den rauen Gesellen im dunklen Viertel herumgeschubst worden ist, ist wohl überflüssig zu erwähnen.
Irgendwann meinte sein Vater dann, dass die Schankdirne aus seiner Lieblingskneipe wesentlich attraktiver als seine Ehefrau war, und brannte mit ihr durch, als Richard sieben war. Raus aus der Stadt, wohl in Richtung Port Geneve oder weiß der Teufel. Von ihm hat Richard nie wieder etwas gehört – und wollte es auch nicht. Sollte er doch bleiben, wo der Pfeffer wächst, dieser prügelnde Suffkopf.
Seine Mutter hat es auch nicht viel länger bei ihm gehalten, die miserablen Lebensbedingungen haben ihrer Gesundheit nicht gerade gut getan und sie an einer Lungenentzündung sterben lassen. Mit 13 Jahren war Richard somit allein und Vollwaise, das Elternhaus war im Handumdrehen vom Vermieter konfisziert und er saß endgültig auf sich gestellt auf der Straße. Dort überlebte er, weil er seine kleinen geschickten Finger gut an die Geldbeutel anderer Leute legen und überzeugend betteln konnte. Als er dann langsam heranwuchs und kräftiger wurde, konnte er hin und wieder im Hafen oder bei Baustellen als Arbeiter aushelfen und so die eine oder andere Münze verdienen.

Früher oder später geriet er auch an Banden von Schlägern, die den kräftigen jungen Mann bei sich aufnahmen und ein wenig Schutz und Gemeinschaft boten sowie Jobs vermitteln konnten. Friedfertig war Richard schon als Kind nie gewesen; jemanden zu vermöbeln und dafür Geld zu bekommen schien ihm nicht wirklich abwegig, jeder kriegt halt seinen Lohn für das, was er gut kann.
Er konnte es gut verstehen, dass manche Leute andere Leute mit gebrochener Nase sehen wollten, aber sich nicht selbst die Hände schmutzig machten.
Die Banden wechselten, Freunde verrieten ihn und kamen wieder zurück oder bekamen einen gebrochenen Kiefer zum Dank für den Verrat, der Schnaps floss in Strömen und die Narben an Richards Körper häuften sich, aber eine feste Anstellung und Ruhe hatte er nie gefunden oder überhaupt wirklich gesucht – er kannte es gar nicht anders.
Auch keine feste Freundin oder gar eine Ehefrau, mit tieferen Gefühlen konnte er nicht wirklich viel anfangen. Klar, mal hatte er ein paar Wochen oder auch Monate lang ein Mädchen, aber wirkliche Liebe? Kannte er nicht. Woher auch. Eine Ehe hatte bei seiner Mutter und seinem Vater nie glücklich ausgesehen, warum sollte er so was bitte anstreben? Eine Hure konnte die gleichen Freuden bieten, die eine Ehefrau bot, und nervte danach nicht.

So versucht Richard also jeden Tag aufs Neue, sich einen Job für den Tag, eine Flasche Alkohol und am besten noch ein Mädchen und ein Bett zu organisieren, und wenn es klappte, dann gut – und wenn nicht, dann war das auch kein Weltuntergang. Es geht schon weiter.


Out of Character

Plotidee:
Richard steht für so ziemlich jede Drecksarbeit zur Verfügung, die bei irgend einem Charakter anfällt, und wird ansonsten damit beschäftigt sein, Streit mit Spaziergängern auf der Straße zu suchen, sie zu bestehlen und die „Knospe“ oft mit seiner Anwesenheit zu beehren.
Schreiberling
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