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Steinelche


Steinelche

Beitragvon Cavillo* » Sonntag 20. Dezember 2015, 19:38

Name:
- Steinelch (Alces Saxeus)

Gattung:
- magische Wesen
- Ordnung der Artiodactyla (Paarhufer)

Aussehen:
- Steinelche erscheinen auf weite Entfernung wie eine launische Mutation aus der Familie der Trughirsche, die sich durch ihre kräftige, bullige Statur und das große Geweih auszeichnen. Bei näherer Betrachtung werden jedoch die äußeren Unterschiede offensichtlich: Die Haut der Steinelche wird nicht etwa durch ein weiches Fell, sondern durch verhornte Auswüchse in Form von 3 – 20 cm großen und bis zu 5 cm dicken, dunkelgrünen Schuppen geschützt, die den ganzen Körper bedecken. Die Geweihe ähneln in ihrer Form der eines Elche, sind jedoch gezackt und messerscharf. Die Tiere besitzen keine Sehorgane und orientieren sich in der Steinwüste über ihr Biosonar, wobei ein Teil ihres genutzten Frequenzspektrums auch für das menschliche Ohr wahrnehmbar ist. Anfangs ging man noch davon aus, dass die Töne der Tiere lediglich zur Kommunikation untereinander dienen. Ihr Schwanz endet in einer knöchernen Keule, wie etwa bei einem Ankylosaurus oder einem Euoplocephalus.
Eine weitere Auffälligkeit ist die Reihe an feinen Nasenlöchern am vorderen Kopfende der Tiere, mit der sie nicht nur andere Lebewesen wittern, sondern auch die Zusammensetzungen ihrer möglichen Nahrungsquelle erahnen können (siehe Ernährung).

Größe:
- Schulterhöhe 1,50 – 1,80 m
- Körperlänge ohne Schwanz 2,20 – 3 m

Gewicht:
- 350 – 600 kg

Ernährung:
- Steinelche ernähren sich von Moosbasalt, einem matt grünen Gestein aus der Steinwüste, das an mancher Stelle für die Tiere offen zugänglich ist, an anderer Stelle mit dem mächtigen Geweih ausgegraben oder mit dem Schwanz herausgeschlagen werden muss. Mit Hilfe des großen Frequenzspektrums ihrer Stimme können Steinelche die Zusammensetzung des Gesteins in ihrer Umgebung lesen und in Erfahrung bringen, wo sich das Graben und Herausbrechen von Moosbasalt lohnen könnte. Ist eine Quelle aufgespürt worden, wird der Boden umgegraben, bzw. versucht, die Nährstoffquelle aus Felsen herauszubrechen. Durch ihre feinen Nasen ist es den Tieren möglich, größere Vorkommen ihrer Nahrung aus dem losen Gestein zu erspüren. Sie werden in der Regel nur von dem Geröll fressen, in dem der Gehalt ihrer Nahrung groß ist. Alle anderen Gesteinsarten, die sich eventuell darunter befinden, werden nach langwierigem und für die Tiere energieaufwendigem Zersetzungsprozess ausgeschieden, während das Moosbasalt zur Bildung ihres Schutzpanzers sowie der Deckung ihres Nährstoffbedarfs dient. Steinelche, die dem Hungertod nahestanden, probierten auch von den wenigen Pflanzen, die in der Wüste wachsen, welche sie jedoch nahezu unverdaut wieder ausschieden.

Lebensraum und Lebensweise:
- Bisher nur in hügeligen Gebieten der Steinwüste entdeckt

Verhalten gegenüber Artgenossen:
- Steinelche verbringen die meiste Zeit ihres Lebens als Einzelgänger. Gelegentlich können jedoch Familien mit bis zu drei Jungtieren beobachtet werden, die über mehrere Monate durch die Wüste streifen. Bisher konnte nicht erfasst werden, wie alt Steinelche in freier Wildbahn werden und wie oft sie sich paaren. Dennoch ist es nicht ungewöhnlich, dass sich mehrere Elche relativ nahe beieinander aufhalten. Sie scheinen keinerlei Reviergrenzen zu kennen und tolerieren einander. Obwohl noch nicht in der Natur beobachtet, geht man davon aus, dass die Geweihe zur Paarungszeit im Kampf gegen Nebenbuhler eingesetzt werden.
Die Tiere scheinen über ihre Rufe nicht nur die Umgebung zu analysieren, sondern auch mit ihren Artgenossen zu kommunizieren und Informationen über das Gelände oder Warnungen vor Eindringlingen weiterzugeben.

Verhalten gegenüber Artfremden:
- Man sollte sich den Tieren nur bis auf wenige Meter nähern. Sie fühlen sich schnell bedroht und machen rücksichtslos Gebrauch von ihrem spitzen Geweih und dem keulenbesetzten Schwanz. Andere Lebewesen der Wüste gehen ihnen instinktiv aus dem Weg, wobei jedoch kleinere Vögel, welche die Zwischenräume der Schuppen von Parasiten frei halten, geduldet werden.

Lebenserwartung:
- unbekannt
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