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Theologische Überlegungen zu Dämonen und der Hölle

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Theologische Überlegungen zu Dämonen und der Hölle

Beitragvon Lycian » Freitag 18. Dezember 2015, 13:18

Die Dämonen sind ja recht frei interpretierbar und müssen nicht etwa der christlichen Theologie entspringen, wie ich das verstehe (zumal ja in Portus Felicitas auch alle Arten von Religionen vertreten sind). Im Bezug auf die gemeinsame Vergangenheit meines alten Kumpels Nathair und meiner Wenigkeit musste ich mir nun Gedanken darüber machen, woher Leszekk eigentlich stammt und bin dabei zu folgender Überlegung gekommen:

Um die vielen Religionen und die daraus entspringenden Wesen unter einen Hut zu fassen, könnte man davon ausgehen, dass etwa bezogen auf die Hölle verschiedene Versionen davon zeitgleich und womöglich in unterschiedlichen Dimensionen existieren. Schließlich sind wir alle bereits durch ein Weltentor geschritten. So wäre es also möglich, dass die Seele eines "schlechten Menschen" im Höllenfeuer schmort, während er gleichzeitig als Ratte wiedergeboren wird, usw. Ich glaube bei Spawn hieß es mal, dass die Hölle für jeden anders sei und sie doch immer die selbe Hölle wäre.

Wie habt ihr das mit euren Engeln und Dämonen gehandhabt? Hattet ihr religiöse Zusammenhänge im Hinterkopf oder spielten die keine Rolle? Wäre es möglich, sich mit meinem Dämon einfach an die klassische christliche Hölle nach Dante zu halten?
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Re: Theologische Überlegungen zu Dämonen und der Hölle

Beitragvon ~Cahide~ » Freitag 18. Dezember 2015, 13:27

Alles geht, nix muss.

Ich denke ursprünglich war es mal eher an die christliche Vorstellung angelehnt, aber da hier jetzt so viele unterschiedliche dämonische Kreaturen auf Exile herumkreuchen, sind wir da nicht festgelegt. Wenn das Konzept in sich stimmig ist und überzeugt, dann unterstützen wir es.
Wir haben hier beschworene Dämonen, die Körper besetzen, Menschen, die durch Boshaftigkeit dämonisiert werden, Dämonen die in Stöckern leben, Kobolde als Dämonen...
Wenn du also die klassische Hölle für Lüles bevorzugst, dann soll es so sein. ^^
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Re: Theologische Überlegungen zu Dämonen und der Hölle

Beitragvon Lycian » Freitag 18. Dezember 2015, 13:31

Die Sache mit den Spitznamen nimmt langsam ungeahnte Ausmaße an...
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Re: Theologische Überlegungen zu Dämonen und der Hölle

Beitragvon Kezaii Bakura » Freitag 18. Dezember 2015, 18:03

*als allererster Dämon mal meld xD* Gute Frage, die so tatsächlich nicht geklärt ist aber meines Erachtens auch nicht festgelegt werden muss. Hat bisher wunderbar geklappt, aber von mir dennoch mal ein paar Gedanken dazu.

Es gibt bzw gab durchaus religiöse Ansätze (zb gab es mal einen Dämon aus indischer Mythologie) und es ist nicht ausgeschlossen dass es eine Hölle gibt - wäre eigentlich logisch, da zb eins der Englein sie gesehen hat. Aber Fabelwesen wie Feen und Werwölfe werden als nicht-lichte Wesen dennoch auch Dämonen zugeordnet, Kezaii zB ist eine Verkörperung aus menschlichen Emotionen - er hat die Hölle also nie gesehen, sondern besteht und nährt sich auch von 'rein irdischem'. Cahide hat es schon gut zusammengefasst, Besessene fallen da natürlich auch drunter, selbst wenn sie vorher eine ganz andere Rasse hatten.

Dämonen religiösen Ursprungs sind also möglich und okay, da sie ja an ein gegebenes Konzept anknüpfen das einfach nach Exile umgezogen ist xD sdollte aber klar sein dass man nicht dorthin zurückkehren kann, so wie Englein nicht zurück zum Himmel gelangen können in einer rein Magisch geschaffenen Welt. Kannst dich also austoben, Lucie :D
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Re: Theologische Überlegungen zu Dämonen und der Hölle

Beitragvon Nathair » Freitag 18. Dezember 2015, 18:38

Zwecks Übersichtlichkeit des Möglichen wäre ein Überblick über den überirdischen Hintergrund denkbar, der auch als Orientierungshilfe für neue Mitglieder und Alteingesessene dienen kann. Natürlich unter Maxime, dass die Kreativität nicht unnötig eingeschränkt wird.

Ich würd mich freiwillig zu melden, einen Prototypen auszuarbeiten und euch Kritikern zum Frass vorzuwerfen :D
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Re: Theologische Überlegungen zu Dämonen und der Hölle

Beitragvon Nathair » Donnerstag 17. März 2016, 22:48

Lang ists her...hab mir mal was überlegt.

Am Anfang war das Chaos. Und der Raum war wüst und dunkel.

Dann kam das Licht. Und mit dem Licht hielt Ordnung Einzug in den Raum.

Die Heerscharen des Lichts drangen vor in die Dunkelheit, bekämpften das Chaos unter Einsatz all ihrer Kräfte. Äonen dauerte der Krieg, ehe das Chaos gebannt werden konnte aus dem Raum. Groß die Verluste und die hinterlassene Verderbnis. Den Zufall hinterließ der Verbannte, pfuschte damit in den Schöpfungsprozess rein. Befleckte auch unzählige Krieger des Lichts, die Väter der Dämonen.

Die Anführer des Lichts, das waren Wesen mit großen Namen. Michael und Luzifer, Gabriel und Raphael. Und noch andere, deren Namen irdische Ohren nie erfahren haben.

Die Heerscharen des Lichts. Sie hinterließen ihre Spuren in den Religionen der Irdischen. Engel nennen sie sich selbst, und ihre lichte Gestalt kommt oftmals den Vorstellungen der Monotheisten am nächsten. Doch groß ist ihre Anzahl, vielgestaltig sind ihre Aufgaben wie ihre Erscheinungsformen.

Sie brachten Ordnung in das Chaos, bereinigten die Erde und schufen sich ihr Himmelreich. Wohlgestaltet ist es über alle Maßen, ein jeder Engel kennt seine Pflicht und Aufgabe. Über viele Sphären erstreckt sich das Himmelreich, deren gemeinsame Quelle Ordnung und Licht sind.


Dem entgegen steht das Pandämonium, die Höllensphären. Der gebannte Urfeind hat seinen Makel hinterlassen, denn unendlich ist die Form der Dämonen und Eingang fanden sie in die Schöpfung, wurden teil des Raumes. Viele sind Feinde der Irdischen, gieren nach Herrschaft, foltern in ihren Heimen aus Feuer und Schwefel. Andere wiederum nennen die Natur ihre Heimat, leben in Harmonie mit Flora und Fauna, verkörpern die Elemente.

Dämonen, die aus Emotionen geboren. Dämonen, die friedlich unter Irdischen leben. Dämonen, sich an Seelen labend. Ihre Zahl und Gestalt sind Legion.


So umschließen also die Reiche der Engel und Dämonen die Welten der Irdischen. Dimensionen neben Dimensionen, Realitäten neben Realitäten. Und Orte, die nirgendwo verortet sind, die zwischen den Welten liegen. Wo einstmals das Chaos ward gebannt, außerhalb des Weltenraumes. Wo der Urfeind lauert, nach Auswegen aus dem Kerker suchend. Nach der Vernichtung als Irdischen und Überirdischen trachtend.
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