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Tschinn - ein Dschinn

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Tschinn - ein Dschinn

Beitragvon Tschinn » Mittwoch 7. Februar 2018, 23:45

Persönliche Daten

Vollständiger Name:
- Über die Zeit hinweg gab man ihr viele Namen. Tschinn war der einzige, den sie jemals akzeptierte, vielleicht gerade weil er so unkreativ ist.

Rasse:
- Dämon

Unterart:
- Ursprünglich ein niederer Ätherdämon (s. Dämonen und ihre Beschwörung) wandelt Tschinn jetzt schon lange in unsere Welt gebunden umher, als Dschinn dazu verdammt die Wünsche anderer Kreaturen zu erfüllen.

Körpererschaffender Dschinn:
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Ätherdämonen sind Dämonen die in anderen Ebenen leben und sich nur selten in unsere Welt wagen. Von Magiern jedoch können sie ins Diesseits beschworen werden. Tschinn war so ein Dämon, einer der niederen Sorte, die nicht einmal einen eigenen Namen besitzen. Sie hatte das Pech in einem großen und komplizierten Ritual in diese Welt beschworen zu werden um für immer hier zu bleiben und den Menschen Wünsche zu erfüllen. Bald schon entdeckte man, dass Tschinn jedoch nur drei an der Zahl erfüllen würde, bevor sie augenscheinlich verschwand. Das Ritual war jedoch insofern geglückt, dass Tschinn nicht wieder in die dämonischen Welten zurückkehren konnte, wie es bei normalen Beschwörungen der Fall wäre.
Tschinn materialisiert sich ein jedes Mal in einem neuen körperlichen Hülle, sobald die drei Wünsche erfüllt wurden oder sie aus ihrem Dienst entlassen wurde - unter einem neuen „Beschwörer“ dessen Wünsche es zu erfüllen gilt.


Geschlecht:
- Keines bzw. der jeweilige Körper bestimmt es. Der Einfachheit halber ist es hier im Steckbrief stets in der weiblichen Form gehalten.

Alter und ggf. Geburtsdatum, ggf. Geburtsort:
- ca. 12.000 Jahre

Herkunft:
- Göbekli Tepe, heutige Türkei

Gesinnung:
- neutral

Familienstand:
- Ledig. Immerhin ist Tschinn inzwischen soweit, dass Begriffe wie Bindung, Beziehung und Liebe für sie einen Sinn ergeben

Fraktionszugehörigkeit:
- fraktionslos

Beruf oder Tätigkeit:
- Wünscheerfüllerin

Familienangehörige:
- keine


Derzeitiges Aussehen

Bild


Größe:
- 1,82m

Statur:
- schlank und flach, sowohl vorne als auch hinten

Haut:
- hell und eben wie Marmor

Haare:
- dunkelbraun, leicht gelockt, bis zu den Hüften

Augenfarbe:
- Die Pupille ist milchig und getrübt, wie bei grauem Star

Kleidung:
- Ein langes, reinweißes, bodenlanges und enganliegendes Kleid, das in vielen Kreisen als Hochzeitskleid durchgehen würde.

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Bild


Besondere äußerliche Merkmale:
- Die milchig weißen Augen einer Blinden
- Der Körper scheint geradenach dazu gemacht aufrecht zu gehen, wie von einem unsichtbaren Faden nach oben gezogen
- Der Körper ist eine fast perfekte Nachbildung von Celeste und äußerlich kaum unterscheidbar von der Hohepriesterin. Jemandem, der sie sehr genau kennt, könnten allerdings subtile Unterschiede auffallen – da es lediglich um eine Projektion Christians Erinnerungen handelt - ohne genau sagen zu können um was falsch ist. Außerdem fehlen Tschinn die nymphischen Fähigkeiten der echten Celeste, die Teil ihrer sehr anziehenden Ausstrahlung ausmachten. Nichtsdestotrotz eine hübsche, junge Frau.

Ausrüstung:
- abgedunkelte Brille, Gehstock aus Holz mit Elfenbeingriff

Wertgegenstände:
- keine


Ältere Körper
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-



Charakter

Charaktereigenschaften und -merkmale:
Die dämonischen Welten oder Dimensionen sind so grundverschieden von unserer Welt, dass nur wenige Wesen überhaupt einen Blick auf sie werfen und auch Sinn in dem ausmachen konnten was sie da sahen. Und dann gelang es ihnen nicht diese Welten in Worte zu fassen, denn unsere Sinne, die doch alles sind, was uns mit unserer Umgebung verbindet, sind auf diese Welt ausgelegt. Andere Welten und deren Einwohner sind unbegreiflich für unsere Sinne und unbeschreiblich in unseren Sprachen.
- Ein Dämonologe aus früher Zeit

Tschinn hat einen langen Weg hinter sich, nicht mehr nur ein Gast auf der Erde, sondern auch Teil dieser zu sein. Sie ist ein empfindsames Wesen, zuweilen sehr emotional, gar einem Menschen nicht unähnlich, hat sie doch schon mehrere tausende Jahre in Gestalt dieser und verwandter Spezies verbracht. Und meist begegnet einem diese Gestalt als humorvolle, sarkastische Person, die sich um keinen derben Witz zu schade ist. Auch nicht um derbe Gesellschaft, wenn man sie in ganz weltlichen Einrichtungen wie Tavernen oder Bordellen findet. Eher neugieriger Natur scheint es sich bei Tschinn um eine zuweilen ziemlich zerstreute Person zu handeln, die schon mal den eben vorgestellten Namen eines neuen Bekannten vergisst oder welcher Tag es gerade ist, manchmal aber auch welches Jahr oder Jahrhundert. Das liegt daran, dass es ihr möglich ist Zeitspannen einfach unumkehrbar aus ihrem Gedächtnis zu löschen. Kein Wunder also, dass sie manchmal ein wenig verplant sein kann und nicht ganz richtig ins Hier und Jetzt zu passen scheint. In der Vergangenheit hat sie nicht selten davon Gebrauch gemacht. Denn unter der Oberfläche schwelt der Konflikt zwischen dem menschlich und dämonisch sein, zwischen dem Leben genießen und die weltliche Existenz als Ganzes hassen. Die Freuden des Lebens werden in manchen geplagten Stunden zur reinen Ablenkungsstrategie. Eigentlich will sie nicht menschlich werden, hat sie doch Angst davor sich eines Tages nicht mehr in den dämonischen Welten zurechtzufinden. Dabei ist sie im Laufe der Zeit Meister darin geworden, die Grenze des „zu menschlich seins“ stets ein wenig weiter nach unten zu verschieben. Und so fängt Tschinn langsam an etwas spüren zu können das über Zuneigung hinausgeht - das man Liebe nennt.
Sie liebt es Aufmerksamkeit und Bewunderung anderer zu genießen. Ein vorteilhafter Körper kommt ihr da schon allein sehr gelegen. Sieht sie die Möglichkeit, während sie jemanden zu Diensten ist, ihn zum Erreichen ihrer eigenen Ziele zu manipulieren, dann tut sie das - in ihren eingegrenzten Möglichkeiten – ganz ohne Scham. Allerdings kann man nicht sagen, dass sie sich dabei so geschickt anstellen würde, wie man es von solch einer alten Kreatur erwarten könnte. Nein, sie ist nicht immer das hellste Köpfchen. Dafür mangelt es ihr nicht an Einfallsreichtum und so auch nicht an Erfahrung wie man die Formulierungen der Wünsche so deuten kann, dass das Beste – oder am wenigsten Schlimmste - für sie herausspringt. Rachsucht für Unrecht welches ihr angetan wurde schwindet fast nie. Selbst wenn sie schon längst vergessen hat, worum es sich handelt, man lässt sie lieber nicht zum Zuge kommen hat man ihr Missfallen einmal ernsthaft verdient.


Stärken:
- Generell eher sarkastisch, humorvoll und optimistisch
- Neugierig
- Wünsche ein wenig anders auslegen
- Anpassungsfähig was Kultur angeht
- Eine hohe körperliche Schmerzgrenze, da Schmerz bei ihr den Sinn als Vorwarnsystem verloren hat
- Ahnung und Erfahrung mit Waffen und von Kampftechnik

Schwächen:
- Generell unfrei
- Tschinn ist nicht das hellste Lichtlein am Sternenhimmel
- Selbst herbeigeführte Gedächtnislücken
- Neue Namen merken
- Nachtragend, Rachesüchtig
- Die Eingewöhnung in einen neuen Körper kann länger dauern und zu anfänglicher unbeholfener Tollpatschigkeit führen

Vorlieben:
- Geschichten erzählen
- Gedichte und Poesie
- Tavernen, Lusthäuser, gute Gesellschaft zum Kopf frei bekommen
- Einen gutaussehenden, starken Körper, der am besten von allen Ecken und Enden Bewunderung erfährt
- Verwirrung stiften
- Kryptische Dinge sagen. So lange jedenfalls, bis jemand dahinter kommt, dass es zumeist ghar keinen Sinn macht, was sie erzählt
- Gewitter, besonders im Halbdunkel

Abneigungen:
- Namen, als niederer Dämon war ihr das Konzept schon immer fremd
- Magier, besonders die dämonenbeschwörende Sorte
- Bücher, lesen, schreiben, bäh, langweilig. Geschichten gehören erzählt, nicht aufgeschrieben. Ebenso wie Poesie
- Erst einmal jeden, dessen Wünsche sie erfüllen muss. Man kann aber schnell ihre Zuneigung gewinnen
- Große, weite Flächen
- Eisen und Nadeln

Fähigkeiten:
Tschinn wird nicht beschworen, sie ist bereits an diese Welt gebunden. Sie taucht vor dir auf (es scheint dabei eine Verbindung mit dem Öffnen von Flaschen, ähnlichen kleinen Behältnissen oder dem Betreten kleiner, enger Räume zu geben), nimmt eine Gestalt an die deinem sehnlichsten Erhoffen entspricht, oder dem, was du gerade dringend brauchst (in jedem Fall aber menschlich oder menschenähnlich)… und muss dir drei Wünsche erfüllen. So weit, so dschinnig:

- Sie kann ihren „Beschwörer“ während der drei Wünsche nicht (wissentlich oder gar absichtlich) verletzen, im Gegenteil, muss sogar alles daran setzen ihn zu schützen. „Stirbt“ ihre eigene körperlicher Hülle, verfällt der aktuelle Wunsch
- Ihre körperlichen Fähigkeiten sind an ihren derzeitigen Körper gebunden. Als alter Greis wäre sie zum Beispiel nicht zu Höchstleistungen zu gebrauchen
- Nur für sehr sensible Wesen ist ihre Aura überhaupt zu spüren und als dämonisch zu erkennen

Des Weiteren:
- Schwache Elementarmagie: Ob eine kleine Flamme erscheinen lassen, einen kleinen Eimer voll Wasser durch die Gegend schweben lassen oder einen Windhauch erzeugen
- Ich seh den Tod kommen: Tschinn kann den Tod desjenigen vorhersehen, dem sie zu Diensten ist. Etwa zehn Minuten zuvor kann sie teilweise so klar wie in einer Vision sehen wie es passieren wird. Durch ihre Handlungen ist das Schicksal aber abzuwenden
- Ich seh dich nicht mehr: Sie kann ihre Erinnerungen an einen Dienst (also alle drei Wünsche, die komplette Zeit währenddessen) vollständig und irreversibel auslöschen. Positiv: Vielleicht das Einzige, was sie bei Verstand gehalten hat.

Auffälligkeiten:
- keine

Kampfstil:
- Sie hat Ahnung von verschiedenen Waffen und Kampftechniken. Sofern der Körper es hergibt hat Tschinn einen großen Erfahrungsvorsprung in vielen Kämpfen. Doch jeder ist anders und macht diesen Vorteil oft genug wieder zunichte.

Ängste:
- Allzu menschlich zu werden. Wie oft sie die Grenze des Allzu Menschlich Werdens schon nach unten setzen musste!
- In einem von Krankheit oder Hässlichkeit geplagten Körper landen.
- In einen Dienst zu geraten, der sich als lange leidvolle Erfahrung herausstellt. Wie ein Damoklesschwert schwebt diese Gefahr immer über ihr.
- Herauszufinden nie wieder in die dämonische Welt zurückkehren zu können.
- Nadeln

Ziele:
- Das Artefakt finden, welches sie in dieser Welt hält, herauszufinden was man damit tun muss um sie zu befreien, zurückkehren in die dämonischen Welten

Meinung über die Wesen:
- Wie jedem Dämon können Engel ihm schaden, wobei Tschinn sie dafür nicht verachtet. Eher würde sie einem Kampf aus dem Weg gehen immer mit dem Hinweis, dass es nicht ihre eigene Entscheidung war auf der Erde/auf Exile zu sein. Magier kann sie nicht ausstehen und Dämonenbeschwörer und Dämonologen sind ihre erklärten Erzfeinde. In Dämonen sieht sie zum Teil Leidensgenossen. Andere Wesen unterscheidet sie kaum von Menschen.

Meinung über die Menschen:
- Hier legt Tschinn ein erstaunliches Schwarz-Weiß-Denken an den Tag den Menschen gegenüber, die sie nicht persönlich kennt. Auf der einen Seite die süßen, unschuldigen, lustigen Exemplare die ihre Neugierde erwecken, auf der anderen Seite die abgrundtief bösen, machthungrigen Menschen.


Vergangenheit:

Vor mehreren tausend Jahren, als die Menschheit schon ein Weile existierte, aber noch nicht begonnen hatte sich niederzulassen, Landwirtschaft zu betreiben, Dörfer und Städte zu gründen, kam Tschinn in unsere Welt. Damals hatte man schon die rohe und ursprüngliche Kraft der Magie entdeckt, die einigen Menschen innen wohnte. Magier gab es schon immer unter ihnen und damals lebten sie wohl noch offen und ohne Furcht unter ihren nichtbegabten Stammesmitgliedern. Eines schicksalhaften Tages versammelten sich mehrere hunderte Frauen und Männer, wandernde Sammler und Jäger, Nomaden. Es war eine Beschwörung die sie durchführen wollten, ein großes Unterfangen mit der noch so unerforschten, wilden Magie, die sie handhabten. Ein Dämon sollte an diese Welt gebunden werden, dem Menschen für immer zu dienen und ihnen das Leben, das Überleben zu erleichtern, denn schon immer strebte diese Art nach Größerem, nach Fortschritt. Einzigartig für diese Zeit war der Aufwand den sie betrieben eine Ritualstätte zu bauen um den Naturgöttern, -geistern und –dämonen zu huldigen und einen Bannkreis für die Beschwörung zu errichten. Es wurde ein Artefakt kreiert, dass den andersweltlichen Dämon binden sollte und dessen Aussehen schon längst in Vergessenheit geraten ist. Es war zwischen meterhohen Steinsäulen, auf einem seichten Hügel im Schein unzähliger Feuer, dass Tschinn „das Licht der Welt erblickte“.
Herausgerissen aus den dämonischen Welten auf die Erde, ohne Möglichkeit zurückzukehren in die Heimat, was für eine schmerzvolle Erfahrung. Mehr als ein niederer Dämon, ohne Namen, ohne Persönlichkeit war es nicht, der fortan in der Welt wandeln sollte. Und doch ein großer Fortschritt für die Magier, den Eltern ihren Kindern weitererzählen sollten über viele Generationen hinweg. Doch nicht alles lief bei dieser neuartigen Beschwörung nach Plan. Im Gegenteil, vielmehr könnte man sagen, dass wenig überhaupt so funktioniert hatte wie es sollte. Zwar war der Dämon an das Artefakt und damit an das Diesseits gebunden und auch dem Willen der Menschen unterstellt, doch wie sich schnell herausstellte, nur für eine kurze Zeit. Nach drei Diensten fand sich Tschinn plötzlich als substanzlose Kreatur in der Welt herumschwebend wieder, doch der Weg zurück in die dämonischen Welten blieb ihr verwehrt. Sie versteckte sich unter einem Stein, doch dieser wurde schon Momente später umgedreht von einem anderen Menschen. Diesem musste sie drei Wünsche dienen, dann begann das Spiel erneut.
Zunächst war Tschinn wie jeder andere niedere Dämon. Die Beschwörung hatte dafür gesorgt, dass sie den Menschen dienen konnte, sie verstehen konnte, Befehle befolgen konnte, mehr aber auch nicht. Am Anfang waren die Gestalten die sie annahm nur ein Schatten durch die man hindurchgreifen konnte. Ihr einziges Ziel war es zurückzukehren in die Heimat, getrieben von Hass auf die Menschheit, ja, auf die gesamte diesseitige Existenz. Hass ist die erste Emotion, die solch ein Dämon lernt. Je länger sie jedoch gezwungen war hier zu verweilen, desto mehr Emotionen erfasste sie. Ein Prozess so langsam wie die Entwicklung der Welt selbst. Eine Persönlichkeit bildete sich heran, die Körper die sie annahm wurden immer mehr Teil dieser Welt, bis sie schließlich nicht mehr von lebenden Kreaturen zu unterscheiden waren. Doch Hass sollte für lange Zeit das vorherrschende Gefühl bleiben.
Das änderte sich erst als Tschinn in den Dienst einer jungen Vampirin geriet und da dies eine sehr prägende Zeit war, gehe ich hier genauer darauf ein. Eridu war ihr Name und Tschinn fand sich in einer Gestalt wieder, die der der Eridu bis aufs Haar glich. Ihr Wunsch war simpel: Diene mir bis an mein Lebensende. Zwei Wünsche formulierte sie so wage, das Tschinn sie geschickt missinterpretierten konnte, doch der Dritte war es, der sie an die Vampirin für eine lange Zeit band. Obwohl am Anfang eine schwierige Beziehung, nutzte Eridu ihre lange Existenz dazu Tschinn irgendwann für sich zu gewinnen, auf einer ganz freiwilligen Ebene. Während die Vampirin die Nacht beherrschte, war es Tschinn in Eridus Form, die am Tag die Geschäfte übernahm. Eridu war es auch, die Tschinn ihren Namen gab und auch sie war es, die dem Dämon ein gutes Stück Menschlichkeit mit auf den Weg gab, sodass sie eines Tages begann ihr irdisches Dasein aus neuen Augen zu betrachten. Nicht mehr nur Hass auf die Existenz und nicht mehr nur das Verlangen nach Rückkehr waren fortan Tschinns Begleiter. Eridu wurde alt, selbst für Eine ihrer Art, doch irgendwann war auch ihre Zeit gekommen. Es war wie das Ende einer Ära und doch für eine unsterbliche Entität wie einen Dämon, nur ein kurzer Zeitraum.
Die jüngere Antike ist für Tschinn ein Flickenteppich an Erinnerungen und ein guter Teil des Mittelalters ist einfach ein großes, schwarzes Loch. Was auch immer in dieser Zeit geschehen sein mag, und Tschinn ist alles andere als erpicht darauf dieses Wissen wieder zu erlangen, es war wohl weise Entscheidung diese Zeit aus ihrem Gedächtnis zu löschen.
Die Neuzeit und die Moderne, die sich immer schneller entwickelnde Welt, war nicht ganz ohne Herausforderung für den Dämon. Dennoch, die Knechtschaft blieb, der Kreislauf wiederholte sich mal um mal, ungeachtet der vielen Versuche die Tschinn unternahm ihn zu unterbrechen – und sie hatte bis heute viele, viele Ideen wie das zu bewerkstelligen sei, keine davon fruchtete - bis plötzlich im Jahre 2013 etwas Unvorhergesehenes, nie Dagewesenes geschah…
Mitten in einem Dienst und ohne dass sie daraus entlassen wurde, ihr Herr plötzlich verstarb oder etwas Anderes eingetreten wäre, das hätte erklären können warum sie den Dienst nicht beenden musste, war sie plötzlich frei. So dachte sie zumindest, bis sie feststellte, dass es nur eine andere Welt, der Erde ähnlich, war in der sie gelandet war. Exile hieß diese Welt und das konnte nur heißen, dass das Artefakt, an das man sie gebunden hatte und das sie in all den Jahren nie gefunden hatte hierher übergegangen sein und sie mitgezogen haben musste. Seit den Anfängen Exiles nun wandelt sie schon in dieser Welt. Zwar immer noch unfrei und weiterhin dazu verurteilt Wünsche zu erfüllen, macht sie sich nun mit neuem Elan – ein Gefühl, das ihr inzwischen auch ein Begriff ist - auf die Suche nach diesem Artefakt. Ohne zu wissen welches Geheimnis sie entschlüsseln muss wenn sie es findet.


Musterpost:
s. Grigorij


Out of Character

Plotidee:
- Zunächst Christian in Celestes Körper erscheinen und dessen Wünsche erfüllen. Vermutlich einiges an Verwirrung stiften unter Leuten die Celeste kennen
- Mit der Blindheit des derzeitigen Körpers zurechtkommen
- Vermutlich damit auch Mitmischen im Kampf um Port Geneve
- Längerfristig anderen Charakteren beim Erreichen ihrer Ziele „unter die Arme greifen“
- Darauf hinarbeiten irgendwann einmal Freiheit zu erlangen

Darf der Charakter weitergegeben werden, falls du aufhörst?
ja

Zweitcharakter(e):
- Grigi
- Tob(e)y

Sonstige Anmerkungen oder Hinweise:
- Ich gedenke beizeiten einen Wikieintrag für meine Dschinninterpretation zu verfassen um die Infos nochmal gebündelt schön darstellen zu können
- PN mit Verbesserungsanmerkungen bitte an Grig, wenn möglich :)
- Prä-Antike ist so spannend. Ein kleiner Überblick menschlicher Geschichte: https://www.youtube.com/watch?v=czgOWmtGVGs
Tschinn
 
Beiträge: 1
Registriert: 07. Februar 2018


Re: Tschinn - ein Dschinn

Beitragvon Miguel Rotolo » Dienstag 13. Februar 2018, 11:25

In Bearbeitung. Bitte habe Verständnis dafür, dass unser Team sich Zeit nimmt, um deine Bewerbung in Ruhe anzusehen und zu besprechen. Wir melden uns innerhalb ca. einer Woche bei dir mit einer privaten Nachricht.
Miguel Rotolo
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