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Morris Sullivan

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Morris Sullivan

Beitragvon Morris Sullivan » Mittwoch 23. November 2016, 22:57

"Mensch sein heißt verantwortlich sein"
Bild


Persönliche Daten

Vollständiger Name:
- Morris Sullivan

Rasse:
- Mensch

Unterart:
- Brite
Geschlecht:
- männlich

Alter und ggf. Geburtsdatum, ggf. Geburtsort:
- 27 Jahre alt, geboren am 30. Juli im Jahr 11 des zweiten Zeitalters

Herkunft:
- Elysias

Gesinnung:
- gut

Familienstand:
- ledig

Fraktionszugehörigkeit:
- Portus Felicitas

Beruf oder Tätigkeit:
- Ordensritter, Templer

Familienangehörige:
- tote: Vater und Mutter


Aussehen

Größe:
- stolze 1,95 m

Statur:
- athletisch und kräftig (wiegt 105 kg). Seine Gesichtszüge an sich sind sehr maskulin und kräftig gezeichnet, lassen demnach keine Verwechslungsgefahr mit dem anderen Geschlecht zu, wozu sein spitzes Kinn sowie sein großes Riechorgan beitragen.

Haut:
- leicht bräunlich. Im Sommer mehr, im Winter weniger.

Haare:
- pechschwarzes, dichtes, kurzgeschnittenes Haar.

Augenfarbe:
- Braun-Grün. Betrachtet man diese gerade etwas eindringender, scheint es so, als könnte Morris direkt einer Person in die Seele blicken und die Gedanken derer lesen, die sich in seinen Augen verlieren. Weil sie ihrem "Opfer" ein merkwürdig glasiges Gefühl geben, als ob sie ein offenes Buch wären, brechen viele in einem Gespräch mit ihm den Augenkontakt kurzweilig ab.

Kleidung:
- Morris trägt die typische Kleidung eines Templers des Portus Felicitas. Als Stoffkleidung hier die Bruche, Beinlinge sowie eine Tunika, alles in einem hellen Braunton gehalten. Über der Tunika kommt ein gepolsterter Waffenrock, eine Gambeson, stabiler und wärmender als die andere Stoffbekleidung, zum Einsatz. Darüber zieht man ein langes Kettenhemd mit abnehmbaren Kettenhandschuhen, als auch passende Kettenbeinlinge. Hervorzuheben ist die Qualität der Stoffe, aber auch die der geschmiedeten Kettenstücke, die in feinster Kunst gefertigt wurden. Als Abschluss wird noch eine sehr dünne weiße Robe übergezogen mit dem Symbol der Templer auf der Brust. Um die Hüften gebunden ist ein dunkler Ledergürtel mit Beuteln oder Taschen zur Aufbewahrung von Ausrüstung. Die schwarzen Lederstiefel an den Füßen sind leicht abgenutzt, aber immer noch völlig ausreichend und tätigen ihren Dienst. Ungefähr vom Handgelenk bis zum Unterarm sind Armschienen aus Leder festgeschnürt als zusätzlicher Schutz angebracht. Optional, gerade auf Außeneinsätzen, wird ein weißer Wollmantel an den Schultern befestigt, der den Templer warm hält. Links an der Seite, am Gürtel befestigt, findet man die Schwertscheide, in welcher das Schwert seinen Platz findet. Zusätzlich wurde ein Dolch auf der Rückseite am Gürtel befestigt, für den Fall, dass Morris sein Schwert nicht mehr griffbereit haben könnte. Eine Kettenhaube,ohne Kapuze, bedeckt ebenso zum Teil die Brust und etwas die Schultern. Von außen betrachtet wirkt seine Kleidung sehr hochwertig, gerade weil die Knappen die einzelnen Teile regelmäßig waschen oder polieren.

Besondere äußerliche Merkmale:
- Nicht besonders, aber doch erwähnenswert ist sein Körper. Überseht mit vielen kleinen und größeren Narben, alten Verbrennungen oder Erinnerungen an vergangenen Kämpfen. Wer seine Hände betrachtet kann es ahnen: sie sind rau, kratzig und hier und da sind unschöne, verheilte Verletzungen sichtbar.

Ausrüstung:
- ein Stahlschwert. Beidseitig geschliffen, Gesamtlänge: ca. 170 cm, Klingenlänge: ca. 120 cm Klingenbreite: ca. 6 cm, Gewicht: ca.5 kg, Griffstück: Holz, Metall, Wollfransen
- kleines Banner auf welchem das Logo des Portus Felicitas abgebildet ist
- aus Stahl gefertigter Ordenshelm (verziert)
- zwei Phiolen (jeweils mit 500ml leichtbrennbaren Öl befüllt)
. Beutel mit einigen Kupfermünzen

Wertgegenstände:
- Feueropal (14.8 x 12.7 x 7.1 mm); kleiner Schmuckstein mit flammenähnlicher Farbe. Wird dem Templer nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung ausgehändigt. Ist leicht verzaubert, wodurch dieser dem Träger eine gewisse Resistenz gegen Illusionen ermöglicht und vor Manipulation des Geistes schützt.


Charakter

Charaktereigenschaften und -merkmale:
Morris ist, wie bereits vermuten lässt, ein einfach gestrickter Zeitgenosse, der immer gute Laune zu haben scheint und mit einem Lächeln im Gesicht und offenen Augen seinen Weg durch die von Konflikt gebeutelte Welt geht. In seiner Jugend gab es noch häufig Momente oder Augenblicke in denen er so was wie Zorn oder Hass empfand, aber heute verdrängt er diese negativen Emotionen irgendwo hinter einer Fassade aus guter Laune und seinem schwarzen Humor. Wenn es etwas gibt, dass der Ritter lernen konnte, dann das es absolut keinen Sinn macht hasserfüllt seine Umgebung mit schlechten Gedanken zu infizieren. Man kann ihm immerhin nicht nachsagen, dass Morris die Dinge so hinnimmt, wie sie geschehen. Nein, der Mann war immer schon der Meinung, dass jeder für sich verantwortlich ist und man es selbst in der Hand hat. An Schicksal oder lächerliche Prophezeiungen glaubt er daher nicht. Als Menschenfreund glaubt er an das Gute und hilft , wo er nur kann und verlangt dafür nicht mal eine Gegenleistung, naja, bei einigen wenigen darf es dann doch ein Gefallen sein. Für ihn ist es das Miteinander und Füreinander, das echte Menschlichkeit ausmacht. Er strebt stets an, dass die Leute in seiner Umgebung das Gefühl haben aufgehoben zu sein. Ungerechtigkeit kann er nicht einfach ignorieren, manchmal verlangt es aber sein „Job“, was ihm innerlich das Herz bluten lässt. Denn der Ordensritter ist ein Verfechter von Gerechtigkeit, wie ein barmherziger Samariter, der denen hilft, die sonst keinen haben.
Morris Sullivan war noch nie der auserkorene Stratege, der sich einen Lebensplan zurechtgelegt hat, vielmehr lässt er die Dinge auf sich zukommen und erzwingt sein Glück nicht. Durch diese ungezwungene Haltung behält er sich seiner spontanen Impulse, die ihn antreiben. Die Jahre als Ordensritter, die damit verbundenen Reisen und das nie endende Training während und nach der Ausbildung zum Ordensritter haben seinen Körper und Geist gestählt. Er ist stolz, durchdrungen von Ehrgeiz, charismatisch und strebt stets danach, ein guter und rechtschaffener Anführer zu werden. Im Kreise seiner Kameraden fühlt er sich am wohlsten: Unter Gleichgesinnten entspannt er und genießt das Leben. Morris ist außerdem ein Perfektionist. Er hasst es, wenn Arbeiten, Aufträge oder Befehle nicht korrekt oder halbherzig ausgeführt werden. Der Ordensritter kann dann schon nachtragend werden und wenn derjenige sich nicht einsichtig gibt, dann kann der sonst lockere Morris schon ein ziemlicher Arsch werden. Er jedenfalls steht zu seinem Wort und nimmt Versprechen immer sehr ernst. Zwar ist er nicht der Geduldigste, dennoch braucht es einige Zeit, bis er doch vor Wut beginnt zu kochen. Hängt allerdings auch von der Situation ab.

Stärken:
- Herausragender Schwertkämpfer
- Ist Charmant und besitzt Überredungstalent
- Katzenähnliche Reflexe
- Fährtenleser
- Ausdauer und Durchhaltevermögen

Schwächen:
- Fernkampf in direktem Duell
- Zerstörerische Magie
- An eigene Ideale gebunden
- Schnelligkeit
- Leicht zu manipulieren

Vorlieben:
- Stolz und Ehre
- Kameradschaft
- Jagen
- Natur
- Musik

Abneigungen:
- Respektlosigkeit
- Ungerechtigkeit
- Gier
- Aufdringliche Menschen
- Abgehobene Adelige

Fähigkeiten:

Kampfausbildung
- Morris ist seit seiner Jugend Teil der Ordensritter und hat mehrere Ausbildungsstufen hinter sich gelassen. Im Fokus der Ausbildung steht der Kampf. Nicht nur, dass den Rittern effektiv beigebracht wurde Menschen zu zerschmettern, sondern auch bösartige Wesen, Untote oder finstere Vampire sollten potenzielle Ziele eines Ordensritters sein und hierfür wird der Ritter geschult um sich seinen Weg durch die Horden der Feinde zu ebenen. Dafür wird dem Ritter möglichst viel Wissen vermittelt, um ihn bestens auf die Gefahren, die vor ihm liegen, vorzubereiten. Ordensritter sind begnadete Kämpfer und wissen wie sie ihre Waffe gegen bestimmte Ziele führen müssen.

Geborener Anführer
- In hitzigen Kämpfen die Übersicht und einen kühlen Kopf bewahren ist eine Eigenschaft, die ein Anführer mitbringen sollte. Morris schätzt Kameradschaft, und diese äußert sich in spektakulären Kombinationen und Angriffswellen. Er koordiniert seine Untergebenen mit wild gebellten Befehlen, laut und furchteinflößend und dennoch präzise. Ihm geht das Herz auf, wenn sein Team eine Einheit bildet, die Manöver versteht und umsetzen kann. Denn nur die großen Schlachten gehen in die Geschichte ein, die nun mal mit Köpfchen, Verstand und Charisma gewonnen werden.

Ideal von Portus Felicitas
- Die Schrecken eines Schlachtfeldes hinterlassen keine nennenswerten Kratzer mehr, viele psychisch erschreckende Erlebnisse schlagen nur oberflächliche Wunden, ehe sie mit Wutgebrüll hinweggefegt werden oder am wortwörtlich eisernen Körper abprallen. Mentale Stärke wohnt in diesem großgewachsenen Krieger inne, der für sich und andere einsteht und sein Leben für die universelle Ordnung geben würde.

Auffälligkeiten:
Morris sieht eigentlich immer etwas müde oder "fertig" aus. Man hat nie das Gefühl ihn wie frisch aus dem Ei geprellt zu sehen, was sein wuchernder,dichter Bart und die leichten Augenringe sowie eine Röte im Gesicht bestätigen.

Kampfstil:
Morris ist im Kampf unbarmherzig, gewaltig, direkt und effektiv. Er macht sich nichts aus Ablenkung oder hinterhältigen Tricks, sondern fokussiert sich auf sein Gegenüber und stellt sich diesen ohne wenn und aber. Obwohl er körperlich viel Angriffsfläche zulässt, ist sein Können von Parieren und Ausfallschritten nicht zu unterschätzen. Gerade wenn er sich schützend wegrollt, glaubt man nicht an seine wirkliche Größe. Er kämpft mit einem Schwert und kann mit diesem unvorhersehbar um sich herumwirbeln und das auch noch mit einer tödlichen Effektivität. Er führt sein Schwert unkonventionell und versucht feste Angriffsmuster zu meiden.

Ängste:
Wenn der Krieger vor etwas Angst hat, dann ist es nicht in Erinnerung zu bleiben. Er gibt sein Leben einer Sache hin, um andere zu inspirieren und ein leuchtendes Vorbild für zukünftige Generationen zu sein und ihnen den Weg zu weisen.


Ziele:
- Portus Felicitas guten Namen und Ruf hochhalten und mit ganzer Kraft verteidigen. Als Krieger für seine Ideale berühmt und geachtet werden. Dem Orden der Templer bedingungslos dienen.

Meinung über die Wesen:
- Morris scheint keine Vorurteile gegenüber den Wesen zu haben, weshalb er in erster Linie alle Arten toleriert. Einzig den dunklen Wesen, die sich am Leid der Menschen erfreuen, begegnet der Ordensritter mit Unmut und seinem Schwert in der Hand. Aber in der Regel gibt der Templer, den Wesen die Möglichkeit, sich zu der universellen Ordnung zu bekennen und sich auf seine Seite zu schlagen.

Meinung über die Menschen:
- Morris weiß, dass die Menschen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten leben und er ist den unteren Klassen eher aufgeschlossen, als dem arroganten und selbstverliebten „Adel“. Trotzdem ist er ein Menschenfreund und hilft denen, die seine Hilfe brauchen.


Vergangenheit:
Morris kannte seinen Vater nie, hatte dieser den Jungen und seine Mutter vorzeitig verlassen. Auf sich alleine gestellt musste seine Mutter viel Arbeiten, um ihren Sohn großzuziehen. Das Leben war für beide schwer und ohne Perspektive. Daher kannte es der Bursche nicht anders zu Hause (in einer alten, runtergekommenen Hütte) mit anzupacken. Ob beim Machen der Wäsche, Jagd nach Eichhörnchen oder einfach dem betteln, Morris hatte als Kind keine langeweile. Weil seine Mutter viel weitsichtiger als er selber war, bezogen auf die Zukunft des Jungen, machte sie eine schwere Entscheidung. Obwohl selber nicht wirklich gläubig, übergab sie ihren Sohn Morris in die Arme des Portus Felicitas. Dort sollte er nie hungern, durfte in die Schule gehen und bekam eine entsprechende Ausbildung, allerdings verlangte dies seine volle Hingabe.
Mit zirka 7 Jahren kam Morris traditionell auf die Schule von Portus Felicitas, wodurch sich seine verspielte Einstellung bald schon ändern sollte. Der Druck des Erfolges, der von den unterrichtenden Priestern ausgeübt wurde, drängte den Jungen immer mehr zum Versagen. Seine Fähigkeiten schienen plötzlich nicht mehr ausreichend. Er fühlte schlicht und einfach nicht wohl beim Lernen der Schriften. Die Zeit an der Schule war jedoch nicht nur durchgehend negativ. Auch traf er einen Jungen mit dem er bald schon Freundschaft schloss. Durch seinen Ehrgeiz begann Morris besser zu werden. Zwar konnte man immer noch nicht sagen ob er als Priester das nötige Talents besaß, aber zumindest schien ein gewisser Kampfgeist in ihm zu herrschen. Damit blieb die Befürchtung aus, dass er völlig talentlos blieb, auch wenn sich seine wirklichen Stärken erst später offenbaren würden.
Morris wurde sehr viel später in den Rang eines Knappen berufen als andere. Das lag unteranderem daran das er durch die ersten zwei Prüfungen an der Schule gefallen war. Dennoch bewies er bei den praktischen Übungen Geschick und Entschlossenheit. Erst als sich ein Priester seiner annahm und mit ihm den Stoff für die Schule paukte, schaffte es Morris endlich die Grundlagenschule abzuschließen. Nach seinem Erfolg kam unter der Führung eines jungen Ordensritter, dem Morris nun als Knappe diente. Er hatte jedoch zuerst einmal einfache, teilweise sogar recht frustrierende Aufgaben, wie das Schruben der Rüstung oder das Leeren der Pinkelschüssel. Nebenbei konnte er sich jedoch einiges von den Rittern abgucken und sich darauf konzentrieren seine Fähigkeiten im Nahkampf auszubauen und seine Persönlichkeit reifen lassen. Es war nämlich inzwischen klar, dass Morris den harten Weg eines Templers einschlagen würde. Der Ordensritter, unter dem er lernte, lehrte ihm jedoch nicht nur den Gebrauch von Kampftechniken sondern erzählte ihm auch viele Geschichten über die Wesen, dem harten Leben und dem Respekt, den man diesem entgegen bringen sollte.
In den wenigen Jahren die für Morris vergingen, lernte er vieles neues dazu und konnte bald schon an einem Auswahlturnier für angehende Templer teilnehmen. Die schriftliche Prüfung überstand er jetzt ohne Probleme. In der Zeit litt er jedoch stark unter dem Verlust seiner Mutter, die mehrere Monatevorher wegen Krankheit ihr Leben ließ. Für ihn ergab es plötzlich keinen Sinn mehr dass er darum kämpfte stärker zu werden, wenn es selbst seine Mutter nicht geschafft hatte, die für ihr Kind jahrelang gekämpft hat. Der Templer, dem Morris damals untergestellt war, packte den Burschen und erklärte ihm in einem umfangreichen Gespräch: „Wir alle müssen sterben. Es gibt keine Vorherbestimmung, keine Prophezeiung. Wir haben es in der Hand, was aus uns wird“. Morris erkannte, dass seine Mutter ihr Leben für den Sohn hergab und Morris nun verantwortlich war, ihr dieses Vertrauen wiederzugeben. Der zweite Teil des Auswahlturniers fokussierte sich auf den Kampf. Hier konnte Morris seine Konkurrenten in den Schatten stellen und den Sieg erringen. Hierfür erntete er viel Prestige und konnte seinen Namen in Umlauf bringen, folglich war sein Name in aller Munde.
Mit 18 Jahren qualifizierte sich Morris endlich um in den Rang eines Novizen erhoben zu werden. Durch die ihm attestierte Teamarbeit und das gezeigte Durchhaltevermögen in Kombination mit seinen Fähigkeiten, allem voran dem Schwertkampf, konnten die Verantwortlichen ohne Gewissensbisse Morris Sullivan in den Novizenrang erheben. Er bekam seine eigene Rüstung, ein Schwert und ein Quartiersplatz. Eine aufregende Zeit damals, aber auch mit einigen Schattenseiten verbunden. Plötzlich fand sich Morris streckenweise mit den Abgründen der Menschen konfrontiert. Banditen, Schmuggler, Prostitution um nur einiges zu nennen. Aber auch finstere Wesen wie Vampire oder lebende Tote standen den jungen Mann gegenüber. Die Jahre vergingen. Es flossen viel Blut, Schweiß, Tränen ehe Morris Sullivan die Salbung eines Templers erhielt und offiziell einen Rittertitel verliehen bekam. Seine Kameraden feierten, seine Skeptiker belächelten ihn. Heute gilt Morris als das Paradebeispiel für einen überzeugten Templer, der sich voller Hingabe einer Sache verschrieben hat und für seine Ideale geradesteht.

Musterpost:
„Kopf runter!“ Der Kaufmann presste sein Kinn an die Brust und sah gerade noch wie der in Stahl gehüllte Mann, sein Schwert zog. Die breite Klinge zerschnitt die Luft und da, wo gerade noch der Schädel des Kaufmannes war. Eine warme Flüssigkeit bahnte sich ihren Weg über den abgenutzten Mantel des Salzhändlers, welcher jämmerlich auf die Knie fiel, wie der Feigling, der er war. Drei Ungeheuer, wie Grashüpfer springend, umkreisten den stählernen Mann, der sein Schwert mit beiden Händen fest umklammerte. Zischend sprang eines der Ungeheuer dem Stahlmann entgegen, mit der Absicht, sich im Gesicht des Kämpfers festzukrallen. Der Ritter drehte sich um die eigene Achse und schnitt mit einem kurzen Hieb das Wesen komplett, quer auf. Die beiden Hälften des Monstrums fielen zuckend auf den steinigen Boden. Kurz darauf füllte sich der Bereich um die beiden Fleischklumpen mit einer dunklen, grünlichen zähen Flüssigkeit. Ein lautes Summen und Quietschen pressten die zwei restlichen Wesen aus ihren Körper, als würden sie den Tod ihres Kameraden bedauern. Sie sprangen weiterhin quer vor dem Krieger hin und her, ehe sie sich kreuzten und dann angriffen. Eines der Viecher konzentrierte sich auf die linke Schulter des Mannes, verfehlte aber, da dieser mit einem Ausfallschritt der Attacke entgehen konnte. Das zweite Untier konnte der Krieger direkt mit seinem Schwert regelrecht aufspießen. Es sah aus, als hätte es mit offenem Kiefer das Schwert verschlucken versucht. Der Krieger wandte sich zügig dem anderen Monster zu, das ihn vor einem Augenblick noch verfehlte. Reißzähne bohrten sich in seine Schulter, durch die Stahlplatten hindurch. Dieses mal konnte der Mann in der Rüstung allerdings nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Er verspürte einen kräftigen Schmerz. Blut spritzte vereinzelt aus der Wunde, in die sich das Vieh fest verbissen hatte. Triumphierend heulte das Wesen. Der Kaufmann schlug die Hände über den Kopf zusammen. Der Mann in der Rüstung ließ sein Schwert in der linken Hand umgehend fallen. Seine Hand suchte und fand einen Dolch, den er postwendend in den fleischigen Klumpen bohrte, woraufhin das Monster seinen Kiefer lockerte. Der Ritter griff das Ungetüm und schleuderte es auf den Steinboden. Es ertönte das Poltern von kleinen Steinen und das Knirschen, zertretener und zermalmter Knochen. Dort wo das Wesen sein sollte, waren nur noch fleischige, grüne Überreste zu erkennen. Dann Stille. Der Ritter schnaufte schwer. Eine Schweißperle rutschte dem Mann von der Stirn zum Kinn. Blut suchte sich den Weg aus Verletzung und tröpfelte auf den Boden. Der Ritte grinste zufrieden und nahm sein Schwert wieder an sich.

Out of Character

Plotidee:
-Irgendwie den Templerorden ins Spiel bringen
- vllt. Personal von der Stadtwache abwerben? :)
...

Darf der Charakter weitergegeben werden, falls du aufhörst?

ja

Sonstige Anmerkungen oder Hinweise:

-
Morris Sullivan
 
Beiträge: 1
Registriert: 21. November 2016


Re: Morris Sullivan

Beitragvon Ismar* » Samstag 26. November 2016, 00:24

In Bearbeitung. Bitte habe Verständnis dafür, dass unser Team sich Zeit nimmt, um deine Bewerbung in Ruhe anzusehen und zu besprechen. Wir melden uns innerhalb ca. einer Woche bei dir mit einer privaten Nachricht.
Ismar*
Mensch
 
Beiträge: 92
Registriert: 14. Februar 2016
Geschlecht: männlich
Alter: 27
Gesinnung: neutral
Fraktion: Bürgerliche
Tätigkeit: Bogenbauer
Ort: http://www.exile-rpg.info/viewtopic.php ... =20#p28048
Laune: frustriert, müde, ein bisschen miesepetrig
Geruch: Sägespäne, frisches Holz
Sonstiges: >Derzeit von der Vergiftung der Brunnen betroffen - http://www.exile-rpg.info/viewtopic.php ... 298#p27298
Charakterbogen: http://www.exile-rpg.info/viewtopic.php?f=581&t=3064


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